Die Software Freedom Conservancy () ruft alle Free-Software-Projekte dazu auf, zu verlassen. Völlig zurecht! Spätestens seit MS GitHub aufgekauft hat, sollte man es meiden.

sfconservancy.org/blog/2022/ju

gnulinux.ch/github-aufgeben

Die studentische AG „Freie Software“ an der hat das zum Anlass genommen, ein Flugblatt zu kreieren. Da wird u.a. die -Instanz empfohlen, die ich für die betreiben darf. Dafür bin ich sehr dankbar, weil wir noch nicht viel Werbung für sie gemacht haben:
gitlab.ub.uni-bielefeld.de
Sie steht allen Bediensteten und Studierenden der Uni offen.

@chpietsch Ich würde an anderen Unis gerne ähnliches vorschlagen/durchsetzen wie du bei euch in Bielefeld. Wie hast du das angefangen die Instanz da selber und zeitgleich mit dem Segen "von oben" zu betreiben? Irgendwelche besonderen Probleme/Empfehlungen für Nachahmer?

@jpvanacken

Das kam so: Im Januar 2013 fragten mich zwei Kollegen an der Universitätsbibliothek Bielefeld, ob ich eine GitLab-Instanz für unsere Projekte aufsetzen kann. Die UB Bielefeld hat eine relativ große EDV-Abteilung namens LibTec – auch weil wir die wissenschaftliche Suchmaschine BASE <base-search.net> betreiben und sich daraus immer wieder Projekte z.B. mit DFG-Finanzierung ergeben. Damals hatten wir auch noch einen eigenen VM-Host, so dass wir nicht viele Leute fragen mussten, um sowas einzurichten. So entstand auf dem kurzen Dienstweg eine Testinstanz, auf die wir auch externe Partner einluden.
Dann kam das DFK-Projekt Conquaire <conquaire.uni-bielefeld.de/>, auf dem ich eine halbe Stelle hatte und in dem es um die Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen durch Continuous Integration ging. Als Teil des Projektantrags verpflichtete sich die Uni-Leitung, diese GitLab-Instanz uniweit auszurollen, und das Rechenzentrum sagte zu, die Hardware-Ressourcen (leere VM und Speicher) bereitzustellen.

Follow

@jpvanacken

GitLab-Instanzen gibt es mittlerweise an vielen Hochschulen.

Bei der ersten deutschen Konferenz für Research Software Engineers () habe ich die Betreiber:innen einiger Instanzen getroffen in einem Workshop, den ich mitorganisiert hatte: derse19.uni-jena.de/derse19/ta

Innerhalb von NRW gab es außerdem mal Bestrebungen, eine landesweite Instanz aufzubauen. Ich weiß aber momentan nicht, was da der Stand ist.

Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es in Deutschland schon einige Instanzen, die von Angehörigen aller deutschen Hochschulen mitgenutzt werden können, z.B. in Aachen und Dresden. Man meldet sich da über EduGain an.

Ein Feature, auf das wir bei GitLab seit langem warten, sind föderierte Merge-Requests, damit der Code-Austausch zwischen Instanzen leichter wird: gitlab.com/gitlab-org/gitlab/-

Jetzt sieht es so aus, als würde das in Gitea zuerst Wirklichkeit: nlnet.nl/project/Gitea/

/cc @gittaca

· · Web · 2 · 3 · 0

@chpietsch @jpvanacken

#Gitea mal wieder erfreulich innovativ 😃

Solange GitLab noch keine föderierten MRs hat, ist die Alternative: Konten anlegen, wo mensch beitragen möchte. Nervt etwas, aber ist auch nur ein weiterer Grund für Passwortmanager 😏 Vermutlich ist institutioneller Politik eh das Nadelöhr, durch das die Konten ausgehändigt werden.

@chpietsch @jpvanacken @gittaca #gitlab an Hochschulen ist eine tolle Sache. Ein Aspekt den ich gerne ergänzen möchte ist die Finanzierung. Wie kommt ein fairer Betrag von den Hochschulen zu den Entwicklern?

@franko @jpvanacken @gittaca

Hinter GitLab steht eine Firma, die viel Wagniskapital eingesammelt hat und ihre MItarbeiter:innen gut bezahlt.

Bei Gitea sieht das anders aus.

Sign in to participate in the conversation
digitalcourage.social

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!