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Was haltet ihr davon?

Tracking: Daten-"Vergiftung" als Selbstschutz

Wenige Konzerne sammeln enorme Mengen an Informationen über die Menschheit. Aktivisten geben Ratschläge, wie man es ihnen schwerer machen kann.

heise.de/hintergrund/Tracking-

@d4m13n @digitalcourage

Soweit es nur mich angeht: Hübsches Gedankenexperiment, keine reale Relevanz.

Und ein AddOn, das auf jedes Werbebanner klickt, käme mir nie auf den Rechner.

@d4m13n Wenn es einen einfach machbaren Weg gibt, die mit Bergen von Falschdaten zuzusch... bin ich gern dabei!

@d4m13n Erinnert mich an den Roman #Der Würfel von Bijan Moini: In naher Zukunft wird Deutschland von einem Algorithmus, dem "Würfel", gesteuert. (Auf der Basis des GG, mit BGE und voll gelebten Wirtschaftsliberalismus) Der Protagonist überlässt alle Entscheidungen dem Zufall um sich der Berechenbarkeit zu entziehen. Bestellt z.B. Speisen die er eigentlich nicht mag, u.ä.! Sehr interessantes Buch!

@d4m13n fängt die Datensammelei nicht schon mit diesen Daten hinter dem ? im URL an? 🤔

@d4m13n Ich denke die Menge an Fehlinformationen die nötig wären um einen Algorithmus merklich zu verfälschen, sind energietechnisch nicht mehr zu rechtfertigen.

@d4m13n Daten-"Vergiftung" ist eine seeeeehr wirksame Waffe ! Den der betreffende Datensatz ist für immer versaut.
Beispiel aus der Praxis gefällig ? Ein parr Kumpels und ich hatten vor "vielen" Jahren mal so 'ne Rabattkarte a la "Deutschlandcard" geklont.
Da es nun mehrere Karten davon gab und wir das fleißig beim Einkaufen angewandt hatten, hatten wir ziemlich schnell die Punkte für "Goodies" zusammen. Der Datensatz war allerdings Müll (Alkohol, Werkzeug, Baumaterial, Wochenendeinkäufe usw. im Wert von tausenden Euro). Wie gesagt: es waren einige Leute.
Nach einiger Zeit hat das allerdings der Anbieter mitbekommen und die Karte gesperrt.
Aber wir hatten Spaß ...

😉

@d4m13n Die Idee mag witzig sein, aber letztlich erhöht es nur das Grundrauschen und führt so schließlich zu verbesserten Algorithmen. Immerhin sind die realen Daten immer noch da und auch "falsche" Klicks bringen Werbeeinnahmen.
Wie bei den Cookies: ein paar wenige verweigern sie, andere löschen sie, aber GAFAM trackt jetzt dank Monopolstellung effizienter und braucht sie nicht mehr. Also eine gute Gelegenheit Konkurrenten abzuhängen und das Monopol weiter auszubauen. ...

@d4m13n

Spontane Gedanken dazu (1/3):

Interessante Ideen, aber...

Transnationale Megakonzerne (v. a. in Aktiengesellschafts-Form) wie das heutige Google/Alphabet haben in meiner gegenwärtigen Vorstellung einer guten Zukunft keinen Platz, egal, wie sie sich bezüglich Daten verhalten. Lenken solche Initiativen von derartigen grundsätzlichen Erwägungen ab und kratzen nur mehr oder weniger nutzlos an der Oberfläche? Oder können sie ein Schritt auf dem Weg in eine solche Zukunft sein?

@d4m13n

Spontane Gedanken dazu (2/3):

Aktionen wie Klicken auf jedes Werbebanner kollidieren mit meinem Anspruch, möglichst ressourcensparsam zu leben. Außerdem habe ich mir in den letzten Jahren schon vergleichsweise datensparsames Verhalten angewöhnt. Also zögere ich, solange ich nicht den Eindruck habe, dass wirklich was richtig Nennenswertes bei rumkommt. Bis eine konzertierte Aktion um die Ecke kommt, die mich überzeugt, werde ich wahrscheinlich weiterhin datenstreiken.

@d4m13n

Spontane Gedanken dazu (3/3):

Lasse ich mich mit der Datenvergiftungsstrategie nicht auf deren Spiel ein? Ich betrete deren Spielfeld, spiele nach deren Regeln. Trage ich damit zu einer Art Wettrüsten bei? (Die rote Königin lässt grüßen.) Vielleicht nicht, wenn die Datenvergiftung schnell und in gewaltigem Ausmaß stattfindet, aber wie stehen die Chancen dafür? Außerdem fühlt sich diese Denkweise für mich gerade etwas zu aggressiv-militaristisch an.

@d4m13n

Im Grunde ist nichts davon neu. So gab es die Idee der Datenvergiftung schon zu Zeiten des Usenet.

Gerade bei Internet über Mobilfunk ist mehr Datenverkehr kontraproduktiv.

Ich persönlich halte Blocken was das Zeug hält für die Einzige von Allen praktizierbare Lösung. Es scheitert allerdings in der Breite am Wollen.

Gleich danach kommt verschlüsseln.

@d4m13n ich denke KI wird garkeine schwierigkeiten haben die anomalie rauszufiltern

(hab den link nicht geklickt. nur spontane idee zur überschrift)

@d4m13n
Interessanter Artikel. Ich frage mich, was passiert, wenn ein relevanter Teil der europäischen Bevölkerung die bei Google/Amazon/Facebook hinterlegten Daten anfragt oder das Löschen beantragt. Würde das die Unternehmen vor echte Probleme stellen?

@velocitea
Ich denke nicht, gerade die Großen haben automatisierte Prozesse...

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