Follow

Das kann doch unmöglich ihr Ernst sein!

Telekom und Vodafone wollen in den Datenverkehr eingreifen und den Nutzern eine feste Kennung zuweisen. Diese Kennung könnten dann Website-Betreiber abrufen, um genau zu erfassen, welche Inhalte sich ein Nutzer anguckt.

spiegel.de/netzwelt/netzpoliti

@dd
Welche Komplikationen gäbe es, wenn man ähnlich wie MAC-Adresse zu überschreiben auch die Gerätenummern regelmässig überschreibt, bevor daraus die Werbe-ID gerendert wird?
#SuperCoockie #WerbeID #Tracking

@dd
Wenn die sich regelmäßig ändert, ginge der Plan nicht auf.

@amaz1ng Soweit ich versteh wäre das gar nicht nötig. Das glücklicherweise der Großteil des WWW über HTTPS läuft, liegt die verräterische Information nur in deinem Browser. Dein Ad-Blocker sollte das also problemlos zurücksetzen können.

Hier der technische Hintergrund: docs.prebid.org/dev-docs/modul

@dd

@hexmasteen
Ah.. sehr cool!

Wobei ich FalsePositives als Gimmik extra für die Werbebranche als angemessen fände 🙂

Sollen die an (generierten) #Trustpid|s verrecken...

Andererseits, ich meine mich zu erinnern, dass zu Modemzeiten sowas ähnliches existierte, die IDs einem CRC standhalten mussten, weil man sonst nicht ins Internet kam - ging damals auch um die Billig-Einwahlprovider. (Kann mich auch irren)

@dd

@hexmasteen @amaz1ng @dd
Die Pläne von DTAG und Vodafone sehen aber anders aus. Hier informieren die Provider die Webseiten selbst, von wem der traffic kommt.

@amaz1ng @hexmasteen @dd
Was soll das bringen?

Die provider geben deine Werbe-ID direkt an die Wenseitenbetreibenden raus, was du dabei auf deinem Device tust ist dann völlig unerheblich

@Vyen
Dann brauchen sie die ThrustPID gar nicht.. öhm.. ok..?!

@hexmasteen @dd

@amaz1ng @hexmasteen @dd
Das ist die TrustPID soweit ich deren marketing-Pitch verstanden hab

@Vyen
hmm..
ich laß heraus, das die Werbe-ID erst generiert wird und deswegen individuell ist, weil se aus der GeräteID gebaut wird.

Und das wäre dann eben gedanklich mein Ansatz.. diese Geräte-ID regelmäßig zu ändern..

Aber gut.. dann muss ich mir das nochmal antun, nochma lesen.. 🙂

@hexmasteen @dd

@amaz1ng @hexmasteen @dd
Alles was sie dafür tun müssen ist den zahlenden Webekund:innen ne Schnittstelle zu geben IPs auf ne User-ID aufzulösen

@Vyen

Aber.. jedes System hat ne Schwachstelle... und die wird gefunden 🙂

@hexmasteen @dd

@amaz1ng @hexmasteen @dd
Musst letztendlich ggü den Seiten deine IP verschleiern. Daher versuchen die ja gerade Apples iCloud relay service wegzuklagen

@Vyen @amaz1ng @dd Wenn man #PrivacyByDesign ernst nehmen würde, sollte man als Anbieter diese Daten gar nicht erheben. Wer eine Flatrate gekauft hat, für den werden Pakete weitergeleitet. Da gibt es keinen Grund, die aktuelle IP mit einer Kundin zu korrelieren, oder?

@hexmasteen @amaz1ng @dd
Ja. Würden die Telkos nicht tun was sie vorhaben müssten sie nicht mehr tun was sie vorhaben. Ganz richtig.

@amaz1ng die ID soll von deiner Telefonnummer abgeleitet werden, das würde also nichts bringen.

@dd Problem ist hier nur, es lohnt sich nicht großartig den Anbieter zu wechseln. Telekom, Vodafone und O2 teilen sich den Markt ja zu je 33,3333...%.
Und die ganzen Sparanbieter müssen eines der Netze nutzen. Demnach wären automatisch alle Bundesbürger betroffen.

@dd
Wenn schon ein Unternehmen verlautbaren muss: "Wir nehmen Persönlichkeitsrechte und Datenschutz sehr ernst.", dann sollten die Alarmlampen sofort an sein.

@dd
"...Die für das Digitale zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager zeigte sich offen gegenüber solchen Vorschlägen..."

WTF!
Vestager war schon mit federführend bei #Chatkontolle . 🤬 Ich glaube nirgends wird erfolgreicher lobbyiert als in Brüssel.

@800mi @dd Nirgendwo lohnt es sich mehr als in der EU. Ich verstehs aber nicht. Die gehört doch auch zur Speerspitze der EU beim Kampf gegen Big Tech. Oder wollen die einfach nur europäische Big Tech?

@800mi da habe ich auch geschluckt, als ich das gelesen habe. Wie man das zu einem anderen Schluss als „Auf gar keinen Fall!“ kommen kann, ist mir schleierhaft.

@dd Mir scheint es, dass hier ein Kartel gebildet wurde, um Marktmechanismen zu umgehen und schließlich den Verbraucher zu schädigen.

@dd Was muss ich denn da am frühen Morgen lesen. (Okay so früh auch nicht mehr.) zum Kaffee hätte ich gerne gute Nachrichten. Bitte nicht noch mehr #tracking

@dd
> Bislang scheint sich auch nur eine einzige Website an dem Verfahren zu beteiligen. So hat Bild.de einen Verweis auf das neue Programm in seine Datenschutzbedingungen aufgenommen

Klar, wer auch sonst.

@ares die kämpfen ja schon seit Jahren leidenschaftlich gegen Adblocker.

@dd Es dauert wirklich nicht mehr lange, dann schmeiße ich, als langjähriger IT‘ler, diese ganzen Brocken in die Schrotttonne! @Snowden hat mir die Augen geöffnet und es ist wirklich noch viel schlimmer.

Sign in to participate in the conversation
digitalcourage.social

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!