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Quelle: fachschaft.techfak.de/zoom

„… Zoom ist immer wieder durch fragwürdige Praktiken, vergangene und aktuelle Sicherheitslücken und katastrophalen Datenschutz aufgefallen.

Wie will Zoom Datenschutz garantieren, wenn eingebundene Tracker dem Unternehmen selbst nicht bekannt sind?

Wir sehen die Universität darüber hinaus als einen Ort der Innovation und des Fortschritts, an dem es wünschenswert und möglich ist, selbst Lösungen zu betreiben und weiter zu entwickeln. Dass das in wenigen Wochen nicht klappt, ist klar; mit Zoom sehen wir aber auch keine Basis, um diesem Anspruch in Zukunft gerecht zu werden.

Wir fordern deshalb den Einsatz quelloffener, datenschutzfreundlicher Software, wie beispielsweise BigBlueButton (im Einsatz u.a. an den Universitäten Hannover, Ulm, Heidelberg und Wien), Jitsi oder anderen Webinterfaces, die im besten Fall keine Installation auf Seiten der Nutzenden voraussetzt und die Forschungsdaten, Endgeräte und Privatsphäre der Studierenden und Mitarbeitenden schützt. …“

@digitalcourage

Das ist doch eines der Grundprobleme: Kaum eine Software, die von Null auf entwickelt wird - da werden Module zusammengesteckt, von denen man die Interna gar nicht genau kennt - die Schnittstellen reichen doch...

@hikerus5 Auch wenn APIs und Module genutzt werden, sind und erfüllbare Anforderungen der . /c

@digitalcourage Natürlich muss das alles erfüllt sein - aber die Entwicklungspraxis, möglichst noch auf Geschwindigkeit, übergeht offenbar die genaue Analyse des Inhalts (absichtlich oder unabsichtlich).

@digitalcourage @hikerus5 ich glaube den meisten ist es ob datenschutz geschützt wird. Die nehmen die software die alle nehmen. Das sieht man doch whatsapp, facebook und sovielen anderen.

@digitalcourage
Hmmmm. Gibt es den Lösungen, die so gut wie Zoom funktionieren? Jitsi z. B. scheint vom Client so viel Leistung zu verlangen, dass einige Studis nicht an Videokonferenzen teilnehmen können. Auch bei schmalbandigen Anschlüssen scheinen Alternativen zu hakeln... :-(

@horatiorama

läuft prima auf meinem billigen Android-Telefon mit der App aus @fdroidorg.

Wenn man viele Teilnehmende versorgen will, muss man natürlich die Video-Bandbreite niedrig halten. Das hat z.B. meet.osna.social so konfiguriert.

BigBlueButton als die andere beliebte FOSS-Lösung in der Lehre kann durchaus 300 Leute versorgen.

Wenn man noch mehr Leute versorgen will, kann sowieso nicht jede.r mitreden. Dann kann man die passiv teilnehmenden mit einem Videostream versorgen. Das unterstützen sowohl Jitsi Meet als auch BBB.

/cc @digitalcourage

@chpietsch @horatiorama @fdroidorg @digitalcourage +1 außerdem lastet Zoom bei mir auch locker 4-6 CPU-Kerne aus und funktioniert qualitativ wirklich mittelmäßig. Einziger Pluspunkt bis jetzt ist, dass zumindest das Verbinden selbst mit der Konferenz sehr stabil ist, im Gegensatz zu Jitsi wo selten mal wer raus fliegt. Nutze es auch nur gezwungenermaßen für die Uni.

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