Der in der Kategorie „Geschichtsvergessenheit“ geht an die Innenministerkonferenz, vertreten durch den Innenminister Thüringens . Die Laudatio hält @padeluun@twitter.com.

@padeluun@twitter.com „Derartige Personenkennziffern wurden in den zwei Diktaturen
auf deutschem Boden – im Nazideutschland und in der DDR – zur Erfassung, zur Repression bis hin zur Vernichtung genutzt. Sie widersprechen dem Geist des Grundgesetzes.“

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Weiter @padeluun@twitter.com:

„2007 hat dann der damalige Finanzminister Peer Steinbrück die Steuer-ID eingeführt. Damals wurde noch hoch und heilig geschworen, dass diese Steuer-ID niemals zu einer Personenkennziffer ausgeweitet werden soll. Und jetzt haben wir den Salat!“

„Sollte die Personenkennziffer Gesetz werden, werden diejenigen unter uns, die nicht geschichtsvergessen sind, gegen diese neuerliche Anmaßung von Regierungshandeln aufstehen müssen. Wir rufen Verfassungsjurist.innen und Staatsrechtler.innen dazu auf, uns dabei zu unterstützen.“

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„Derartige Personenkennziffern wurden in den zwei Diktaturen auf deutschem Boden – im Nazideutschland und in der DDR – zur Erfassung, zur
Repression bis hin zur Vernichtung genutzt. Sie widersprechen dem Geist des
Grundgesetzes.“

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@digitalcourage
Inzwischen kann eine solche Kennziffer auch aus der Quersumme von Parametern derjenigen Kurven berechnet werden, die in dem Bild von einem eingescannten Fingerabdruck enthalten sind. Dafür braucht man nicht unbedingt eine #SteuerID.
Diese Quersumme oder Hashwert des Fingerabdrucks identifiziert die dazugehörige Person ein Leben lang.
Fingerabdrücke wurden in Nazideutschland für die Ausgabe einer #Kennkarte erfaßt und damit auch zur Repression verwendet.
Deshalb: #PersoOhneFinger

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