@digitalcourage
Sowohl aus datenschutzrechtlicher Sicht, als auch aus rein ökonomischen Gründen schwer nachzuvollziehen. Dabei gibt es Alternativen wie Jitsi-Meet zum Selbsthosten oder als Service. Aber da siegt wahrscheinlich in diesen Fällen die Unwissenheit und Faulheit der Administration.

@digitalcourage @hein Also ich wäre auch glücklicher über eine datenschutzfreundliche Lösung, aber Zoom ist schon deutlich besser als Jitsi. BBB konnte ich bisher leider noch nicht testen, aber Jitsi kann nicht ansatzweise mit Zoom mithalten

@hein @digitalcourage @Lu Da muss ich widersprechen. Nutzt Jitsi/BBB und es wird mindestens genauso gut funktionieren wie Zoom - und dafür ohne Spyware in der Konferenz.

@digitalcourage @padeluun @hein ich betreibe privat einen Jitsi Server. Aber Zool ist losgelöst vom Datenschutz schlicht besser. Mehr Features, gute native Anwendungen und bessere usability. Gäbe es Zoom als selfhosted Open source Version, würde niemand Jitsi auch nur mit dem Arsch angucken.

@Lu @hein @digitalcourage Meine Aussage war nicht „betreibe privat einen Jitsi-Server“, sondern „nutze Jitsi; dann klappt‘s auch“. Dass ich für meine digitale Souveränität auf die eine oder andere Süßigkeit verzichten muss, gehört zum Allgemeinwissen.

@digitalcourage @padeluun @hein ich betreibe ihn ja nicht zum Spaß, natürlich nutze Ichsucht auch. Aber ich nutze genauso Zoom, weil ich es teilweise einfach muss. Zoom ist als Software ganz losgelöst vom Datenschutz einfach besser. Das hat nichts mit Allgemeinwissen zu tun.
Jitsi ist nur gut, weil es Datenschutztechnisch gut ist und die Grundbedürfnisse an so eine Software abdeckt, mehr nicht.

@Lu @digitalcourage @padeluun das ist doch oftmals so, dass die kommerziellen Lösungen etwas mehr polished sind, Gimmicks bieten und teilweise komfortabler sind. Die Kern-Features werden aber abgedeckt. Kann jetzt nichts sagen zu Break-Out Rooms, aber auf virtuelle Hintergründe z.B. kann man im Zweifel verzichten. Großmeetings gehen leider nicht mit Jitsi. Aber der Durchschnitt liegt wahrscheinlich eher bei 5-10

@hein @padeluun @digitalcourage große Meetings und breakout rooms sind der Grund, warum ich regelmäßig Zoom nutze. Zudem hat Zoom ein brauchbares Berechtigungsmanagement und gute Clients für jedes OS. Für mich sind das wichtige Features die Jitsi nicht bietet. Bei kleinen Meetings, wo nur ein wenig gequetscht wird, nutze ich es trotzdem gern

@Lu @digitalcourage @padeluun @hein breakout rooms gibts bei BBB ebenfalls, soweit ich das weiß.
Und BBB läuft einfach im Browser ohne irgend einen Client...

@jakob @digitalcourage @padeluun @Lu das man keinen extra Client braucht, empfinde ich auch eher als Vorteil. Ganz im Sinne des digitalen Minimalismus.

@padeluun @digitalcourage @jakob @hein man braucht den Client bei Zoom auch nicht. Aber man kann ihn nutzen. Vor allem bei Screensharing ein extremer Vorteil, da man Chat usw einzeln als kleine Minifenster auf dem Bildschirm platzieren kann und die Steuerung immer klein im Vordergrund bleibt.

@Lu @padeluun @digitalcourage @jakob kenne Zoom nur zu gut. Benutze es bei der Arbeit seit 3 Jahren. Privat würd ich es aus Privatssphäre-Gründen aber nicht nutzen. Und in Schulen und Universitäten, würde ich das auch ungerne sehen. Die Leute sollen lernen mit FOSS umzugehen und nicht blind den Großkonzernen die eigenen Daten anvertrauen, weil es bequemer ist und sie es seit der Kindheit nicht anders kennen.

@hein @digitalcourage @padeluun @jakob es geht mir bei der Diskussion aber nicht in Datenschutz, da ist die Entscheidung klar. Ich wollte nur verdeutlichen, dass ich Zoom losgelöst vom Datenschutz als bessere Software empfinde.
FOSS sollte daher mehr gefördert werden, um diesen Rückstand zu verringern. Es fehlen oft einfach die Ressourcen für eine richtig gute konkurrenzfähige software.

@digitalcourage
Für mich nicht nachvollziehbar. Bei mir auf der Arbeit nutzen wir seit Beginn der Pandemie für sämtliche Besprechungen, Workshops und Infoveranstaltungen (tlw. weit über 50 Teilnehmer) #bigbluebutton (selbstgehostet) und sind mehr als zufrieden. So wird das nie was mit der #digitalesouveränität.

@digitalcourage Da ist es: Der neoliberale Kurs zeigt sich bei der #Digitalisierung. Klar muss in die Infrastruktur investiert werden. Nur bitte nicht für die #Datenräuber und #Datenkrake aus den USA. Am Ende heisst das, Verlust demokratischer Kontrolle.

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