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Meine Kinder haben heute notenfreie Zeugnisse bekommen. Es fehlt nichts, ganz im Gegenteil. Wertschätzend, aussagekräftig und motivierend geschrieben. Ganzheitliche Kompetenzen im Blick. Schön, dass so etwas möglich ist - wenn auch leider noch viel zu selten.

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@ebildungslabor Das hätte ich mir für meine Schulzeit gewünscht und wünsch ich mir aktuell für meine Kids, wenn sie in die Schule kommen💚

@Pollos_Hermario @ebildungslabor nur werden sie bei den meisten Ausbildungsbetrieben damit aussortiert und zukünftig dem Steuerzahler auf der Kasse liegen.

@flost
Grundschule im zweiten Lernjahr und weiterführende Schule in Klasse 6.

@ebildungslabor interessant. Von Grundschulen, genauer erste/zwote Klasse kenne ich das. Von sechster nicht. Wobei mein "Wissensstand" schon älter ist und aus zweiter Hand.

Finde ich gut dass es das gibt. Kann so vor allen viel differenzierter und damit hilfreicher sein als das typische Notensystem.

@flost @ebildungslabor Auch findet eine Verschiebung des Fokus (aller Beteiligter) statt: Die "Jagd" nach Noten endet zugunsten einer Suche nach Entwicklungsmöglichkeiten.
Andererseits glaube ich, dass ein differenziertes System Antworten finden muss auf die Frage, wie man die Einschätzung klar gegenüber wenig lese-/sprachkompetenten Eltern/Lernenden kommunizieren kann. Hier reduzieren Noten auch Komplexität. Suche selbst nach Antworten und würde mich über Ideen freuen.

@herrbue
Hier sind die Zeugnisse als Briefe an die Kinder formuliert. Was sie gemacht und gelernt haben und wie es geklappt hat und wie es nächstes Jahr weiter gehen kann. Das ist dann auch für Eltern gar nicht schwierig und ließe sich z.B. auch problemlos in eine andere Sprache übersetzen. Schwierig wird es dann, wenn man versucht, Noten in vorgegebene Satzbausteine zu transferieren - und nur bildungsnahe Eltern können das dann entschlüsseln. Das halte ich aber für den falschen Weg.

@ebildungslabor Da stimme ich zu. Textbausteine sind ja auch nicht komplexer als Noten; nur schwerer zu verstehen.

@herrbue @ebildungslabor die Formulierungen sollten sicher nicht so ausarten wie es bei Arbeitszeugnissen der Fall ist. Also nur darauf ausgelegt einer gerichtlichen Überprüfung Stand zu halten. Ich fände es auch hilfreich wenn das Blatt dann nicht nur übergeben wird, sondern das ganze mit einem Gespräch verbunden ist.

Ich fände es hilfreich wenn neben den Zeugnissen ohne Noten auch regelmäßig Gespräche sowohl mit Schüler:in als auch Eltern stattfinden würden. Neben dem, was im Unterricht schon als Laufendes Feedback gegeben wird. Aber nicht so als rituelle Massenveranstaltung Ala Elternabend wo alle reinlaufen und am Fließband abgefertigt werden. Eher individuell und bedarfsgerecht.

Das ganze mit genug Zeit der Lehrkräfte und mit entsprechender Unterstützung von anderen Fachkräften, die dann bei identifiziertem Bedarf individuell unterstützen.

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