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Leider wahr -
Corona-Apps der Bundesregierung: Auf Google fixiert - taz.de
taz.de/Corona-Apps-der-Bundesr

@jkalibo
Aber sie sind mittlerweile auch im F-Droid Store ohne Google verfügbar. Open Source und Enthusiasten zum Dank.

@lerothas - ja - ohne diesen Enthusiasmus könnte ich die Apps auch nicht nutzen - aber die Millionen Honorare haben SAP und Telekom eingestrichen.

@jkalibo
Leider falsch. Im Fdroid-Store gibt es Versionen die ohne Google auskommen.

@jkalibo Aus meiner Sicht ist der Staat an der Stelle entweder strunzdoof, oder er will das so, weil er so seine Kuchen davon abbekommt. Überwachung findet er ja auch ziemlich geil.
Umso interessanter ist dabei, daß eben diesen Konzernen durch die DSGVO zumindest etwas die Hände gebunden werden. Aber ich schätze mal, die wird im Lauf der Zeit entweder abgeschafft oder ausgehöhlt.

@HoSnoopy @jkalibo "Der Staat" wollte erst ne zentrale Lösung. In diesem Fall waren es Google und Apple, die die Datensparsamkeit durchgesetzt haben, was hier in der Politik nicht so ganz gut ankam.

Der Artikel ist schlecht wie üblich, wenn im Neuland ein Journalist (keine geschützte Berufsbezeichnung) über Technik schreibt.

"sie sind dennoch so designt und bereitgestellt, dass Nut­ze­r:in­nen mit älteren Geräten [...] außen vor bleiben.": Wenn das Protokoll Bluetooth LE voraussetzt, kann ein Geräte ohne Bluetooth LE halt nicht mitmachen. Wir haben hier auch noch non-smarte Handys (Nokia) im Haushalt (gekauft 2018), die können auch nicht mitmachen. Ist das auch ein Kniefall vor Google und Apple, dass die nicht unterstützt werden?

"Beide sind damit auch außerhalb des Google-Kosmos erhältlich und nutzbar. Die Freiwilligen haben Zeit und Aufwand in etwas gesteckt, das eigentlich Aufgabe der staatlichen Akteure gewesen wäre.": Wenn ich eine BLE SDIO Karte in meinen alten Palm Pilot stecke und den mit bissel Software Corona-Warn-kompatibel mache, wäre das auch ein Beweis dafür, dass die staatlichen Akteure ihrer Aufgabe nicht nachgekommen sind, weil sie das nicht von vornherein angeboten haben?

Das Protokoll ist offen (immerhin konnte es nach Spezifikation nachprogrammiert werden), das Frontend zur API (die App) ist Open Source. Wie viel mehr soll gemacht werden, um irgendwelche Nischen (und wenn ja, welche: meinen Palm Pilot? Das kleine Nokia?) abzudecken?

Dass die Nischen gern größer werden dürfen, ist ein anderes Thema: Ich habe meine Zweifel, dass Leute ihr Google-freies Android wieder vergooglet haben, nur um die App zu betreiben. Und selbst wenn: Der Staat hat eine Google-freie Lösung anbieten wollen, die war _richtig_ schlecht. Also, was nun?

@patrick @jkalibo Man hätte die App von staatlicher Seite aus von Anfang an so gestalten sollen, wie sie jetzt in F-Droid zu finden ist. Das ist die Kernaussage vom Artikel. Und dem pflichte ich schon bei.
Es gibt ja ein Pengdong auch für SailfishOS, das wegen fehlenden BLE auf meiner 2014er Gurke nicht läuft, schon klar.
Immerhin ist alles soweit offen, was aber sicher nicht dem Staat zu verdanken ist, sondern eben so Akteuren wie dem CCC und ähnlichen.

@HoSnoopy @jkalibo Das originale Design hätte sich vermutlich unverändert in FDroid wiederfinden können (und das Geheul wäre groß gewesen, dass es 1. datenschutzunfreundlich, 2. stromfressend ist).
Wenn dir der OS-Vendor sagt, dass er ne API zur Verfügung stellt, baust du die nicht noch mal nach, wenn es nicht dringend sein muss (sonst kommt der Bund der Steuerzahler oder gar der Bundesrechnungshof und macht dich rund wegen Verschwendung). Die paar hundert FDroid-Hanseln (ohne Google Dienste irgendwo im Hintergrund) in Deutschland gelten wohl nicht als dringend. Mach ein paar 10.000 draus und öffentliche Projekte kommen nicht mehr so leicht dran vorbei.

Die Schlagrichtung des Artikels mag ja stimmen: Das Paul Ehrlich Institut mit seiner Nebenwirkungserfassungsapp hätte auch einfach ne Webseite, Email-Notifications und ne API anbieten können, aber die konkreten Beispiele sind wie üblich ("geht nur mit BLE" -> "Check your privileges!!11") unter aller Sau.
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