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@digitalcourage Leider sind die öffentlich-rechtlichen Medien weder willens noch in der Lage, selbst freie Alternativen zu nutzen und auch zu bewerben. Die Sprache ist verräterisch: "Also, ohne Skype könnte ich als Journalistin gar nicht arbeiten." Das ist klar, weil ja Papiertaschentücher auch nur noch Tempo heißen. Bloß, dass dieses Product placement aus Unwissenheit und Ignoranz bei den kommerziellen Spionage-Apps nicht so harmlos ist wie bei Taschentüchern. Könnte das nicht in den Medien-Staatsvertrag oder in die Ethikregeln für Journalist.innen? Gehört zur journalistischen Neutralität unbedingt dazu, dass Produktnamen nur dann in einen Beitrag gehören, wenn über genau dieses Produkt oder das Unternehmen berichtet wird, ansonsten Softwaregattungsnamen und verschiedene Beispiele.

@mupan @digitalcourage Interessant. Ich darf aus meinem beruflichen Umfeld berichten, dass das Interesse an #Privatsphäre und #Datenschutz und an Marken wie #DuckDuckGo, #Qwant, #Brave, #ProtonMail oder #ProtonVPN häufig leider gegen null tendiert. Von #Linux brauchen wir gar nicht anzufangen. 🤷🏼‍♂️😏

@bmzimmermann @mupan

Wenn das Beispiele für gelungenen Datenschutz sein sollen, ist es vielleicht gut, dass Leute da zögerlich sind. Datenschutz kann man nicht kaufen. VPN-Anbieter sind nicht vertrauenswürdig.

Am wichtigsten ist, die Mündigkeit der Menschen zu stärken. Das machen wir mit Projekten wie und :

digitalcourage.de/bildungspake
digitalcourage.de/digitale-sel

/c

@digitalcourage @mupan Dafür, dass man "Datenschutz nicht kaufen kann", ist der Hinweis auf #Posteo etwas überraschend. 🤔😉

@mupan Der kantsche Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit ist den meisten zu unbequem.

@mupan @digitalcourage @nipos Da geht es nicht um Ethiken, das Problem ist die übliche fatale Mischung aus Technologie-Unkenntnis und -Ignoranz. Mitschuld ist definitiv eine Bildungsmisere, weswegen das Einzige was hilft ist, Menschen Grundkenntnisse vermitteln so gut es geht und zwar so, dass dabei eine Neugier auf mehr entsteht.

@linmob @digitalcourage @nipos Schon klar, ich würde die Journalist.innen bloß gern zwingen zuzuhören ;-)

@mupan @digitalcourage @nipos Wenn das funktionieren würde.. aber ich versteh‘ den Gedanken. Leute begeistern wäre besser, ist aber extrem schwierig und oft gilt: „Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg.“ Frustrierend.

@mupan @unixwitch @digitalcourage

Das ist nicht nur Produktplacement. Es ist von Skype in den Nutzungsbedingungen so vorgeschrieben: skype.com/de/legal/broadcast/

@mutax @unixwitch @digitalcourage Ich finde in den Nutzungsbedingungen keinen Satz, der sich auf journalistische Inhalte der User bezieht. Die Nutzungsbedingungen unterliegen auch genauso der Inhaltskontrolle der Gerichte wie etwa AGB, ein großer Teil der Bedingungen dürfte eh nicht standhalten. Ich vermute auch, dass bei Unternehmen, öffentlich-rechtlich, privatrechtlich oder gewerblich, eher Skype for Business zum Tragen kommt. Im kleinen Skype könnten ja die Unternehmer nicht so gut mitlesen, Skype for Business loggt alle Meta- und Inhaltsdaten am Exchange. Und da werden wieder andere Bedingungen gelten (sollen).

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