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»„Magic“ ist ein kompliziertes und kostspieliges Hobby und findet schon deshalb hinter verschlossenen Türen statt: in einem Insiderzirkel, der bislang weitgehend ungestört an seiner Lüge vom unpolitischen Freizeitspaß stricken konnte.«

taz.de/Sammelkartenspiel-Magic

@padeluun Wie gut, dass ich damals Yu-gi-oh und nicht Magic gespielt habe 😅

@padeluun
In meinen Augen war M:TG schon immer eine ziemlich durchsichtige Methode, Jugendlichen und ihren Eltern viel Geld aus der Tasche zu ziehen, und damit ein Hobby für Gutbetuchte. Die Kartenpacks sind Vorläufer der modernen Lootbox, und von Pay-to-win: je mehr Geld man reinsteckt, desto bessere Chancen hat man, das bessere Deck zu bekommen.

Natürlich ist Können auch wichtig, aber ohne ordentlich Geld ist man draußen.

@padeluun
Mir gefällt, dass die TAZ in letzter Zeit öfter darauf hinweist, dass sie selbst vor einigen Jahre einigen Problemen gegenüber unkritisch waren.

Mitte der 90er waren öffentliche Aufklärung und Problembewusstsein noch weit von dem entfernt wo sie heute sind. Und viel zu oft verhindert der Unwille, Fehler von gestern zuzugeben, dass man sie heute korrigiert.
Aber die Standards für den Umgang mit einigen Themen wurden verbessert, das ist gut!

Danke an alle, die dabei geholfen haben!

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