Heute werde ich im auf .de zum Thema zitiert:

tagesschau.de/faktenfinder/pee

Das war so nicht geplant. Wie es dazu kam, der Reihe nach:

Weil @digitalcourage einen nicht trackerverseuchten Ort braucht, um Videos (z.B. von den ) zu verteilen, habe ich für den Verein vor ca. einem Monat ehrenamtlich einen PeerTube-Server aufgesetzt.

Heute vormittag wurde der Verein darauf aufmerksam, dass tagesschau.de am Morgen einen Faktenfinder zum Thema rausgebracht hatte, der sehr einseitig und fehlerhaft war. Er basierte wohl auf der Darstellung zweier Juristen, die sich mit der Technik nicht so richtig auskannten. Und der ARD-Journalist hatte das auch noch so stark vereinfacht, dass es sich las, als sei PeerTube sowas wie Parler (eine rechtsextreme Plattform) und nicht eine freie Software, von der es ganz verschieden ausgerichtete Instanzen gibt.
Also schrieb ich in meiner Mittagspause ein paar Korrekturvorschläge, und @padeluun ergänzte sie. So kam ich in den Faktenfinder.

@chpietsch Leider habe ich nach Lektüre des Artikels den Eindruck, dass man sich mit deinem Einwurf nicht wirklich auseinandergesetzt hat. Die Vorstellung mancher Journalisten ist anscheinend schon derart von den zentralisierten kommerziellen Plattformen besetzt, dass die verbleibende Phantasie nicht ausreicht, um sich eine Alternative ausmalen zu können. #Tagesschau #peertube Trotzdem gut, dass du dich eingemischt hast 👍.

@maikek

Ich stimme dir zu. Das war eine schnelle Notoperation. Was der Faktenfinder sich da geleistet hat, ist immer noch skandalös.

@Hiker @maikek @chpietsch der Artikel ist inhaltlich so falsch, dass ich mich Frage, ob der #Tagesschau #Faktenfinder auch bei anderen Beiträgen so einen Mist macht.

Das schadet der Glaubwürdigkeit massiv.

Werdet ihr eine Gegendarstellung veröffentlichen? Vielleicht kann man das sogar juristisch erzwingen, weil es ja in dem Artikel objektiv falsche Aussagen gibt, durch die ihr vielleicht in ein schlechtes Licht gerückt werdet.

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@laufi @Hiker @maikek @chpietsch Bei allen Themen, in denen man sich selbst auskennt, entdeckt man, dass Journalist.innen das selten korrekt wiedergeben (es gibt Ausnahmen). Die Frage ist halt, wieviel Unschärfe man zulassen will. Oder kann. „Gegendarstellungen“ haben feste gesetzliche Regeln. Die passen hier überhaupt nicht zu.

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