Happy #publicdomainday! Heute werden wieder Werke gemeinfrei und die Kulturallmende wird noch reicher! In der EU gehen Werke in die Public Domain über, deren Autor*innen 1951 gestorben sind (in anderen Juristriktionen ist das möglicherweise anders).

Ab heute gemeinfrei: Alles von Ludwig Wittgenstein. Das Lied von Timan Rossmy natürlich nicht, eh klar.
youtube.com/watch?v=1tpZwYmsKk

Auch gemeinfrei: die Werke von Walter Trier, der vielen vor allem durch seine Illustrationen für Erich Kästners Kinderbücher bekannt ist.

Ab heute in der Public Domain: die Werke des Literaturnobelpreisträgers André Gide. Über ihn könnte man viel schreiben, aber vielleicht nur eine Sache: seine wütende Schilderung der Ausbeutung in den damaligen Kolonien Frankreichs Congo (Brazzaville) und Tschad ist lesenswert.

Auch gemeinfrei ab heute: die Werke von Fumiko Hayashi 林 芙美子. Die japanische Schriftstellerin und Sozialaktivistin, die Kindergeschichten schrieb und über die Realität der unteren Klassen in Tokio im frühern 20. Jahrhundert schrieb, kann man vielleicht neu entdecken.

In anderen Listen zum #publicdomainday findet ihr vielleicht noch "Pu der Bär" oder das Werk von Jim Morrison. Diese Werke sind nicht in der EU gemeinfrei geworden, sondern z.B. in den USA, wo andere Regeln gelten. Wir brauchen eine Urheberrechtsreform, denn Kultur ist global!

@johl Bitte beim nächsten Durchgang eine #Urheberrechtsreform, die auch den Urheber:innen was bringt und nicht nur den Rechteinhabern. Danke.

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@viennawriter @johl Ich bin mehr für eine Verwertungsrechtreform (damit die Urheber sich nicht wieder selbst in die Füsse schiessen, weil sie nicht schnallen, dass so eine Reform auch IHNEN hilft!)

@padeluun Und bei der Gelegenheit könnten wir noch die Lobbies klar definieren und die Autor:innen nicht wieder von der Lobby der Verlage (#VGWort) vertreten lassen, die den Autor:innen erfolgreich weisgemacht hat, dass wenn sie den Vorschlag nicht genau so inkl. Uploadfiltern, Zwangs-Verlagsbeteiligung an Tantiemen und allem unterschreiben, die Verlage alle auf der Stelle sterben und die Autor:innen nie wieder auch nur einen Cent kriegen werden. @johl

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