Die französische Datenschutzaufsicht (CNIL) verhängt 150 Mio. EUR Bußgeld gegen Google und 60 Mio. EUR gegen Facebook wegen zu komplizierter Cookie-/Tracking-Fenster.

Die eigentliche Nachricht für mich ist, dass man offenbar über die ePrivacy-Richtlinie wirksam nationale Bußgelder verhängen kann. Bei DSGVO-Verstößen geht das leider nicht, weil immer die dysfunktionale irische Behörde (DPC) zuständig ist. Wenn das jetzt kein Startschuss für die deutschen Behörden ist, dann weiß ich auch nicht.

cnil.fr/en/cookies-cnil-fines-

@pat
bis jetzt musste noch niemand irgend eine busse bezahlen, ist alles nur theorie und medien geblase....leider

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@pocketvj Ja, in den Jahresberichten der Aufsichtsbehörden steht zur Vollstreckung solcher Bußgelder nichts drin. Im CNIL-Jahresbericht 2020 (der für 2021 liegt noch nicht vor) habe ich jedenfalls nichts dazu gefunden, ob sie das Geld auch wirklich eintreiben. Das ist bei den Jahresberichten der deutschen Behörden ähnlich. Dazu könnte man eigentlich mal eine Informationsfreiheits-Anfrage machen. :)

cnil.fr/sites/default/files/at

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