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Ich versteh überhaupt nicht, weshalb wir nicht viel mehr über Long Covid reden. Der Forschung fehlt das Geld und es sind mehr und mehr Menschen betroffen. Herr Hirschhausen hat das jetzt in einen Film gepackt: daserste.de/information/ratgeb

@reticuleena das ist das Problem, wenn andere Dinge in den Vordergrund rücken….

@kellermannmichael Selbst 2020/21 als Covid noch das Hauptproblem war, passierte mit Long Covid viel zu wenig. Und spätestens als man sich - ohne es auszusprechen - für eine Durchseuchung entschieden hat (und da schon wusste, dass jede.r zehnte Erkankte darunter leidet), hätte hier doch Forschung drauf gemusst. Warum fehlt da noch immer das Geld?

@reticuleena Länder in Asien nehmen das schon sehr ernst, geben aber eben die präventiv Route, as heißt auf Forschung von dort können wir auch nicht hoffen

@reticuleena
In der Tat. Mich hat PostCovid nun auch erwischt und die Ärzte senden Fragezeichen und lernen. Nicht ganz witzig für mich als Patient.

@grizzly Ohjeh. Ich drücke fest die Daumen für baldige Besserung.

@reticuleena
Lieben Dank für die guten Wünsche. Zwischenstand eine Woche später ... Wir sind nicht schlauer ... was aber dabei scheinbar häufiger so ist ...

@reticuleena Ein spannender Satz aus dem Film:

Menschen die ein Immunsystem haben, dass bei einem Trigger dazu neugt, auto+Antikörper zu bilden, kann es passieren, dass das au h bei einer Impfung passiert.
Dann bleibt immer noch die Frage, wie es diesen Menschen ohne Impfung aber mit Infektion ergangen wäre.

Und

Viele Ärzte trauen sich wohl dieses Problem nicht ernst zu nehmen, weil sie Angst haben damit den Impfgegnern in die Hönde zu spielen.

Ich find das so spannend, weil ich gestern genau das diskutiert hatte. Und mit meinem Laienwissen über Impfungen bin ich suf genau diesen Schluss gekommen und hab genau so argumentiert, wie es Hirschhausen hier auch macht.
Und dann seh ich diesen Film...

@jakob Substanzarmer Quatsch. Da bitte ich doch um wissenschaftliche Quellen, dass es Menschen mit so einer Neigung gibt. Es natürlich Autoimmunkrankheiten, die auch getriggert werden könnten (!), aber da fehlt es doch an wissenschaftlicher, belastbarer Evidenz. Aber gerne hier bringen! @reticuleena

@carl @jakob Die Kritik mag berechtigt sein. Aber Floskeln wie "substanzarmer Quatsch" erinnern mich sehr an eine Seite von Twitter, die ich hier im Fediverse nicht unbedingt haben mag. Ich bitte darum, sie auszutauschen gegen "Mir ist da die Faktenlage zu dünn." oder Vergleichbares. Gerade bei dem Thema sind die Gemüter so erhitzt, dass es wichtig ist, einander möglichst respektvoll zu behandeln. Zurück zum Inhaltlichen: Die Floskel hat mich voll davon abgelenkt. Kannst du bitte noch mal erklären, was du kritisch siehst?

@reticuleena @jakob Die beiden einleitenden Worte hätte ich bleiben lassen können.
Was bleibt, ist die Frage nach wissenschaftlichen Quellen, um die populär"wissenschaftliche" Aussage zu unterfüttern.
Ich bin da auch recht emotional, weil echte Wissenschaft durch Geschwurbel diskreditiert und entwertet wird.

@carl @jakob Die Kritik ist ja gerade, dass nicht genug in die Forschung investiert wird. Insofern hast du völlig Recht, dass man nicht genug darüber weiß. Aber wenn wir wissen, dass etwa jede.r Zehnte an Long Covid erkrankt und jetzt faktisch Durchseuchung machen (obwohl wir ja bereits wissen, dass es einen auch nicht schützt, wenn man infiziert war und insofern selbst Durchseuchung das Problem nicht löst), dann wäre es doch angebracht, jetzt daran zu forschen was das Zeug hält. Mal abgesehen von den vielen Einzelschicksalen kommt da ja auch ein enormer volkswirtschaftlicher Schaden auf uns zu.

@reticuleena 👍

Mein Reden seit mehr als 2 Jahren:

1.) es wird viel zu wenig Sinn-bringend geforscht ! ⚠️

(Nicht die Laschet-Karnevals-Studien, die besitmmten Zwecken dienen sollten !)

2.) neben den vielen persönlichen Schicksalen wird es drastische volkswirtschaftliche Schäden schon alleine durch LC geben ... ⚠️

Die wären (theoretisch) vermeidbar gewesen, WENN ALLE Menschen nur genug Empathie, Gemeinsinn und Disziplin hätten.

@carl @jakob

@carl @reticuleena Ich bin hier auch schnell getriggert (weiß das aber...)
Und in dem Falle sehe ich es, wie schon dargestellt:
- Da gibts ein MASSIVES Problem.
- die Wissenschaft und Medizin weiß zu wenig.
- es gibt vielversprechende Ansätze und Hinweise
- Geld wird woanders viel ausgegeben, aber nicht da, wo man möglicherweise das Problem erfassen könnte.
- Bundesregierung rück Geld für Forschung an Long Covid und CFS heraus.

Und mit dieser Aussage des Filmes bin ich vollauf zufrieden.

@jakob @carl Wie sollten wir auch nicht davon getriggert sein? Es ist ein hochemotionales Thema und betrifft uns alle. Gerade deshalb wird es mir zunehmend wichtig, in diesem Diskurs besonders viel Freundlichkeit/Höflichkeit walten zu lassen. Auch wenn wir anderer Ansicht sind.

Gute Aufzählung der Problemlage, danke.

@jakob Ich fänd auch irgendwie vertrauensereckender, wenn wir den wenigen Menschen, die von der Impfung eine echte Nebenwirkung haben (nicht Impfreaktion, die leider auch immer als "Nebenwirkung" bezeichnet wird), und von denen ja nie einer bestritten hat, dass es sie gibt, nicht im Regen stehen lassen würden. Darauf hatte ich mich ehrlich gesagt verlassen, als ich mir die drei Impfungen geholt habe.

@reticuleena Hirschhausen hat das eh schön formuliert: Aus Angst, den Impfgegnern in die Hände zu spielen, teauen sich viele, das nicht ernstzunehmen.

Und Tabus haben noch NIE etwas Gutes bewirkt.

Das cfs ist aber schon viele Jahre ein Thema und wird ignoriert ... unabhängig von Covid.

Hab Hirschhausens Video genau so verstanden:
CFS ist ein massives Problem und es gibt kein Geld. Liebe Bundesregierung, lasst endlich die paar Euros Forschungsgelder springen.

@reticuleena
ich kenne mehrere Leute die relativ leichte Verläufe und monatelange Spätfolgen hatten, alle ohne Diagnose weil im Frühjahr 2020 passiert.
Das ist kein Spaß.

Seitdem wundere ich mich immer mehr über alle, die denken sie währen jung und ihnen würde schon nichts passieren...

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