Hess Natur - großes faires Modelabel OHNE Kinderarbeit aber MIT Adresshandel aus "berechtigtem Interesse".

"Von Zeit zu Zeit übermitteln wir Ihre postalischen Kontaktdaten an von uns besonders sorgfältige ausgewählte Vertragspartner aus den Bereichen Versand- und Adresshandel, damit auch diese Sie über deren Produkte informieren können. Die Verarbeitung von Bestandskundendaten zu eigenen Werbezwecken bzw. zu Werbezwecken Dritter ist als ein berechtigtes Interesse anzusehen."
Quelle: hessnatur.com/de/datenschutz#D):

Was daran "berechtigt" ist, verstehe ich nicht - außer es dient als zusätzliche Einnahmequelle, die Daten der Kunden ohne Not zu verscheuern.


Auch die FAQ (erste Frage!) dazu sind sehr transparent:

Privatsphäre, häh?

Schon fast ein Running Gag bei uns im REWE: Nachdem ich fünf mal informiert wurde, bitte "aus Hygienegründen kontaktlos zu zahlen" und inzwischen der Überzeugung bin, dass es REWES *wirkliches* Ziel ist, die Leute durch derartige Penetranz beim Bargeld zu halten, komme ich an die Kasse.

Verkäuferin: "Ham Se 'ne Payback-Karte?"

Ich (im Portemonnaie nestelnd)" : "Ähh, nehmen Sie auch Privatsphäre?"

Und dann kommen diese köstlichen zwei bis drei Sekunden, bis die Verkäuferin schnallt, dass "Privatsphäre" noch kein Bonusprogramm ist ... .

P.S. Ich warte immer noch auf Payback-Leaks, so ein wenig wie "Snowden", nur halt für Payback und all die anderen real/digitalen Wegelagerer ....

Liebe datenschützende Eltern, helft mir mal bitte kurz:
Warum sollte eine Schule oder ein Kindergarten eigentlich keinen Facebook-Auftritt haben?
Gerne auch Positiv-Beispiele, Rechtsgrundlagen.

Manipulationsmöglichkeiten von Ärztinnen und Ärzten durch Datenanalyse

Wir haben am Beispiel der Firmen „DocCheck“ und „ysura“ exemplarisch mal dargestellt, wie weit die Manipulationsmöglichkeiten
von Ärztinnen und Ärzten durch Datenanalyse bereits gediehen sind.
Egal ob "gezieltes Targeting bis hin zur Facharztrichtung", oder "dem KOL(key opinion leader)-Finder der mit Hilfe von Mustererkennungs- und Predictive Analytics
auf historische Daten zurückgreifen und frühzeitig Aktivitätsmuster bestimmt, die darauf hindeuten, dass ein Arzt später in seinem Leben
mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem führenden Meinungsbildner wird."

Fazit: Auch verschreibende Ärztinnen und Ärzte werden nicht nur z.B. auf "DocCheck" digital verwertet sondern auch in ihrem
Verordnungsverhalten effektiv beeinflusst.

Der ganze Text hier: mezis.de/downloads/18919

Google nutzt jetzt ja keine Cookies mehr, toll.
Dann ist ja ist alles geritzt.
Ne, war nur Spaß: Google nutzt künstliche Intelligenz um die Nutzer, sorry, die Datenlieferanten (Nutzer sind ja die datengespeisten Werbefirmen) noch besser sezieren zu können und hat für den ersten Massentest Chrome genutzt:
"Today, Google launched an “origin trial” of Federated Learning of Cohorts (aka FLoC), its experimental new technology for targeting ads. A switch has silently been flipped in millions of instances of Google Chrome: those browsers will begin sorting their users into groups based on behavior, then sharing group labels with third-party trackers and advertisers around the web. A random set of users have been selected for the trial, and they can currently only opt out by disabling third-party cookies. "

eff.org/deeplinks/2021/03/goog

Für alle, denen sich hier noch nicht die Zehen kräuseln, der dicke aber lesbare Wälzer :
Shoshana Zuboff, Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus, Frankfurt/M.–New York 2018).

@ulrichkelber @lfdi

Hallo liebe datenschützende Juristen,
kann mir versuchen zu erklären, warum der Berliner Landesdatenschutzbeauftragte feststellt, das Cisco-Webex als Videokonferenzsoftware eben nicht rechtskonform eingesetzt werden kann, meine Kassenärztliche Vereinigung aber das Gegenteil behauptet: "Der Einsatz von Cisco WebEx wurde sowohl von unserem internen Datenschutzbeauftragten als auch von einem unabhängigen externen Datenschutzberater geprüft. Das angemessene Datenschutzniveau ist demnach gemäß Art. 44 ff. DSGVO bei der Cisco WebEx durch einen mit der Cisco WebEx geschlossenen Auftragsverarbeitungsvertrag auf Basis der EU-Standardvertragsklauseln gewährleistet."

Hier dazu Berlin: datenschutz-berlin.de/fileadmi

Dazu wird Cisco zitiert: trustportal.cisco.com/c/dam/r/

.. und Last not Least:

"Das elektronische Rezept (E-Rezept) wird auf die Bereiche häusliche Krankenpflege, außerklinische Intensivpflege, Soziotherapie, Heil- und Hilfsmittel, Betäubungsmittel und andere verschreibungspflichtige Arzneimittel ausgeweitet. Die jeweiligen Erbringer der Leistungen werden zum Anschluss an die TI verpflichtet, die Kosten werden erstattet. "

Das bedeutet, das jede ambulante Pflegestation, jeder Physiotherapeut, jeder orthopädische Schuhmacher Zugang zur TI bekommt, natürlich *fein granuliert*, gell ... aktuell kämpfe ich mit der hiesigen Sozialstation noch darum, Patientendaten (wie Wunddokumentationen) nicht per unverschlüsselter Mail an uns zu verschicken ....

Neues von der Gesundheits-Telematik, gestern im Bundestag bekannt gegeben: "Die Kommunikation zwischen Versicherten, Leistungserbringern und Kostenträgern soll nicht nur per Mail, sondern auch per Video- oder Messagingdienst möglich sein. Ferner sollen Versicherte und Leistungserbringer ab 2023 digitale Identitäten bekommen, mit denen sie sich sicher authentifizieren können."

Digitale Identität auf dem Handy, wohlgemerkt. Ich denke, da böte sich ein personalisierter Playstore an. PKI-Verschlüsselung wird ja nur im Darknet genutzt [satire aus].

"Außerdem soll bis Mitte 2023 eine E-Health-Kontaktstelle errichtet werden, sodass Versicherte ihre Gesundheitsdaten auch Ärzten im EU-Ausland zur Verfügung stellen können."

Das klingt für mich aufgrund gleichen Datenschutzniveaus in der EU extrem vertrauenswürdig [satire aus] ... vielleicht geht es aber z.B. um Player wie DocMorris, die bei laxem irischen Datenschutzrecht deutsche Patientendaten dann in Irland verarbeiten?

Quelle: dip21.bundestag.de/dip21/btd/1

"Datenschutzbeauftragter: Behörden sollten unverzüglich auf Microsoft verzichten", von heise.de...[..]:

"Da sich die großen Anbieter bei dem Problem des Abflusses personenbezogener Daten nicht zu bewegen scheinen, "bleibt letztlich nur der Rückgriff auf Open-Source-Produkte, um den Datenschutz und auch die digitale Souveränität der Landesregierung zu wahren".[...]

heise.de/news/Datenschutzbeauf

@kuketzblog @welchering Medizinprodukte mit propretärem App-Zwang: Aktuell scheitert das Auslesen von Blutzuckermessgeräten und Insulinpumpen bei uns mal wieder ganz simpel daran, dass die Hersteller dieser Systeme ihre Schnittstellen nicht freigeben und die Patienten (und auch Behandler) in proprietäre Apps und amerikanische Clouds hineinzwingen. Ich fordere, dass alle Medizinprodukte, die Daten produzieren und zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnungsfähig sein wollen, *zwingend* eine offene Schnittstelle (z.B. GDT) vorhalten müssen! DAS wäre mal ein wirklicher Fortschritt in der Digitalisierung, Herr Spahn.

@lfdi
Danke für den Ratgeber, kannte ich nicht.

Wäre es dann so, daß der Verein bei der Nutzung von Whatsapp in seiner "DSGVO-Informationspflicht-Veröffentlichung" dies auch so schreiben müßte, ebenso bei der Nutzung von Zoom der Transfer meiner Mailadresse nach China oder sonstwohin?
Und was wäre, wenn er dies nicht täte?

Show thread

@lfdi

2/2 Und die dritte Frage:

3) Zoom ist an Schulen aus Datenschutzgründen verboten. Welche Software empfehlen Sie für "Fern-Handballunterricht"?

>>Ich kann hier schlecht eine Aussage treffen, da ich nicht alle Dienste kenne. Ich kann nur berichten, dass ich neben meinem Beruf noch ein Masterstudium besuche. Diese entsprechenden Seminare finden ebenso online statt. Hierfür wird Zoom verwendet. Auch der Badische Sportbund arbeitet mit Zoom. Ohne mich im Detail damit auseinander gesetzt zu haben, würde ich es als unproblematisch erachten.<<

@lfdi

1/2 Whatsapp und Zoom für Kommunikation im Kinder-
Handballverein

Ich hatte den Badischen Handballverband angefragt, wie er diese Tools beurteilt ...

1) Wie bewerten Sie den Einsatz von kommerziellen Messenger-Diensten wie Whatsapp zur Vereinskommunikation (z.B. Ankündigung von Trainingszeiten, etc.)?
>>Finde ich persönlich unproblematisch, da keine personenbezogenen Daten übermittelt werden.<<

2) Wie bewerten Sie den Einsatz von "Zoom" als Videokonferenztool zum "Fern-Handballunterricht" für (nicht geschäftsfähige) Kinder?
>>Onlinetraining anzubieten ist in der momentanen Lage fast ein "Muss". Die Bindung zwischen Verein und Sportler (egal welchen Alters) muss aufrecht erhalten bleiben. Da es zum jetzigen Zeitpunkt nicht anders möglich ist, finde ich Onlinetraining sehr hilfreich. <<

2/2 Und die dritte Frage:
3) Zoom ist an Schulen aus Datenschutzgründen verboten. Welche Software empfehlen Sie für "Fern-Handballunterricht"?
>>Ich kann hier schlecht eine Aussage treffen, da ich nicht alle Dienste kenne. Ich kann nur berichten, dass ich neben meinem Beruf noch ein Masterstudium besuche. Diese entsprechenden Seminare finden ebenso online statt. Hierfür wird Zoom verwendet. Auch der Badische Sportbund arbeitet mit Zoom. Ohne mich im Detail damit auseinander gesetzt zu haben, würde ich es als unproblematisch erachten.<<

1/2 Whatsapp und Zoom für Kommunikation im Kinder-
Handballverein

Ich hatte den Badischen Handballverband angefragt, wie er diese Tools beurteilt ...

1) Wie bewerten Sie den Einsatz von kommerziellen Messenger-Diensten wie Whatsapp zur Vereinskommunikation (z.B. Ankündigung von Trainingszeiten, etc.)?
>>Finde ich persönlich unproblematisch, da keine personenbezogenen Daten übermittelt werden.<<

2) Wie bewerten Sie den Einsatz von "Zoom" als Videokonferenztool zum "Fern-Handballunterricht" für (nicht geschäftsfähige) Kinder?
>>Onlinetraining anzubieten ist in der momentanen Lage fast ein "Muss". Die Bindung zwischen Verein und Sportler (egal welchen Alters) muss aufrecht erhalten bleiben. Da es zum jetzigen Zeitpunkt nicht anders möglich ist, finde ich Onlinetraining sehr hilfreich. <<

schurig boosted

@kuketzblog Mein Sohn soll sich als Sachunterricht-Hausaufgabe heute eine Youtube-Video zum Winterschlaf von Tieren ansehen.

Wie schätzt ihr das ein?
Geht es nicht grundätzlich um die Frage, ob unsere Kinder nichtkommerzielle/FOSS Lerninhalte (und die Technik dafür OS, Videokonferenzen) bekommen können? Ist die Diskussion nicht viel tiefgreifender? Sollte man nicht dort ansetzen?

Und was soll mein Sohn bei Youtube dann anklicken: "Ja, ich stimme zu" oder "Nein, ich will die Hausi nicht machen" ?

Ist Youtube DSGVO-konform?

@kuketzblog @digitalcourage @Welchering

Eine neue IT-Sicherheitsrichtlinie ist für Kassenärzte in Praxen und Krankenhäusern in Kraft getreten.

Diese rechtlich bindende Richtlinie findet sich hier:

Link: kbv.de/media/sp/RiLi___75b_SGB

Sicherlich eine sinnvolle Handreichung, manche Dinge treiben mir aber Tränen der Rührung in die Augen (siehe Screenshot).

Ich bitte um Umsetzungsvorschläge, habe ja noch ein knappes Jahr Zeit. ;-)

Spoiler: Es gibt keine relevanten Praxisinformationssysteme, die auf Linux laufen.

Niklas

@kuketzblog
Teil 3/3:

4) Ich bitte abschließend um Bestätigung, dass meine personenbezogenen Daten gesperrt wurden sowie, dass Sie die Empfänger durch Zusendung einer Kopie über die Einschränkung der Verarbeitung informiert haben.

@kuketzblog
Teil 2/3:
1) Bitte teilen Sie mir auf Grundlage DSGVO mit, von wem Sie meine personenbezogenen Daten erhalten haben, sowie welche Daten dies im Einzelnen sind.

2) Des weiteren bitte ich um unverzügliche Sperrung der bei Ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten für Zwecke des Postversandes, des Direktmarketings und ggf. für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.

@kuketzblog @digitalcourage

Lesetipp: „Mit Corona in das Zeitalter der Internetzensur“ (aus den Nachdenkseiten)
Quelle: Norbert Häring, norberthaering.de/medienversag

Reichweitenstarke Youtube-Kanäle mit abweichenden Meinungen zu Corona werden durch Google erst geblockt und dann gelöscht. Betroffen sind bereits über eine Million Abonnenten und mehrere Millionen Zuschauer. Was als Forderung an soziale Medien begann, gegen die Anpreisung ungeeigneter Hausmittel als Schutz vor Corona vorzugehen, mündet nun in die Totalzensur aller Einschätzungen, die der WHO und Gesundheitsbehörden widersprechen.
[…]
Die jüngst von Google gesperrten Kanäle bewerben allerdings keine Hausmittel als Schutz vor Corona, sondern hinterfragten mit Fachleuten die rechtsstaatliche Lage, die Sinnhaftigkeit eines Lockdowns, die Belastbarkeit von PCR-Tests, den angeblichen Nutzen von Masken in der Öffentlichkeit und die Risikobewertung der Turboentwicklung eines genbasierten Covid-19-Impfstoffes bei ...

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