Follow

Bahnfahren gehört zur Grundversorgung. Doch die Bahn-App „DB Navigator” ist voll mit Trackern, die uns überwachen, wie @kuketzblog bereits im April herausgefunden hat.
Auch der auf IT- und Datenschutzrecht spezialisierte Anwalt @peterhense hält die App für rechtswidrig.
Digitalcourage klagt dagegen. Denn wir wollen Bahn fahren – nicht Daten liefern. Unterstützen Sie uns dabei: digitalcourage.de/db-tracking

@digitalcourage @kuketzblog Großen Respekt für was Ihr da macht!!
Wünschte nur das es hier in Holland eine genau so proaktive privat -schutz Organisation gab, (Looking at you @bitsoffreedom) denn unsere Bahn App ist genau so infiziert....

@digitalcourage @kuketzblog @peterhense

Deshalb nutze ich überwiegend freie und offene Software. Zum Beispiel die App: Transportr - Open Source Public Transit
transportr.app/

@mertenerder @digitalcourage @peterhense Schön, aber das ist eben keine vollwertige Alternative zum DB Navigator.

@kuketzblog @mertenerder @digitalcourage @peterhense Davon abgesehen sollte der DB Navigator selbstverständlich ebenfalls unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden. Es ist völlig inakzeptabel, dass ein zu 100% in öffentlicher Hand befindliches Unternehmen Software derart vertreibt.

@mertenerder @digitalcourage @kuketzblog @peterhense Das verwende ich auch aber manche Features fehlen, wie z.B. Tickets in der App zu kaufen (auch wenn ich lieber an den Fahrkartenautomat gehe).
Aber unabhängig von freien Alternativen gehört es halt einfach zum Versorgungsauftrag der Bahn eine nutzbare App anzubieten und mit ist sie das nicht.

@digitalcourage @kuketzblog @peterhense Dazu passend kann man die vgn (Nahverkehr app für Raum Nürnberg/erlangen) nur mit google Diensten installiert benutzen, ohne startet sie Nichtmal

@digitalcourage @kuketzblog @peterhense Übrigens dasselbe hier mit SBB Mobile... 🤨 Ich gehe nur noch über Browser wie Lightning auf solche Seiten.

@digitalcourage die Unterschrift ist ohne zu zögern gesetzt worden. Vielen Dank!

P.S.: Wenn ihr hier erfolgreich sein solltet, greift das dann logischerweise auch auf alle regionalen Apps, die von DB betrieben werden?

@phoenix Davon gehen wir aus. Mehr noch: Allen, die Apps oder Websites bauen oder beauftragen, muss klar werden, dass Gewinnmaximierung auf Kosten der Grundrechte der Kund.innen kein „berechtigtes Interesse“ im Sinne der ist. /c

@digitalcourage @kuketzblog @peterhense unterschrieben und Geld gespendet, ihr seid spitze, danke danke danke, dass ihr unsere Rechte einklagt 🤗

@digitalcourage @kuketzblog @peterhense ALLE Apps der DB (Navigator, Streckenagent, Flinkster) sind für einen Teil der Funktionen von google-Hintergrunddiensten abhängig... Viel Erfolg für die Aktion!

@digitalcourage @kuketzblog @peterhense Da ich in Australien lebe und den größten Teil meines Berufslebens als IT-Systemadmin verbracht habe, als auch meine Jugend in einem Land mit einer Tracker Group namens Stasi verbracht habe, interessiert mich das Thema schon.

Ich habe also den Bericht über die Lücken und Tücken der Bahn-App gelesen.

Hmmh, ja. Ein wenig Stirnerunzeln ist sicher angebracht. Ob es ausreicht, die Deutsche Bahn als Satans Datenhölle darzustellen? Ich weiß nicht.

@sonniesonnig @digitalcourage @kuketzblog @peterhense

Nein.

Je nachdem, welche Blocklists du in Blokada verwendest, kannst du manche Drittparteien ausschließen, z.B. Qualtrics (SAP), indem du "Goodbye Ads" aktivierst.

Wenn du aber auch die Amazon-Domain omtrdc.net blockierst, funktioniert die App nicht mehr.

@sonniesonnig @digitalcourage @kuketzblog @peterhense

Tja, da hatte ich wohl nicht genug Zeit und Mühe investiert. Mike ist es gelungen, die Tracker im zu blockieren, ohne dass die App den Dienst verweigert hat:
social.tchncs.de/@kuketzblog/1

Er hat zwar verwendet, aber weil nach demselben Prinzip funktioniert, müsste es damit auch gehen.

@sonniesonnig @digitalcourage @kuketzblog @peterhense

Tatsache: Ich habe gerade mit dem ein 9-Euro-Ticket für August kaufen können, obwohl mit der Blockliste „Goodbye Ads“ lief.

Dabei wurden u.a. Amazon- und SAP-Tracker blockiert. (Google Maps hatte ich in der Bahn-App deaktiviert.)

@digitalcourage @kuketzblog @peterhense Ja schon. Aber könnt ihr mir auch sagen, welche Relevanz das Datum, ob ich männlich, weiblich oder divers sei, das ihr auf eurer Unterstützerseite verpflichtend sammeln wollt, in diesem Zusammenhang hat?
*Fragjanur* :flan_peek:

@dah @digitalcourage @kuketzblog @peterhense verstehe das Problem nicht. Stiller Protest! GrapheneOS, Transportr App und Tickets via E-Mail. qr reicht. Und ab dafür. Ich brauch die DB App nicht. Google Dienste auch nicht. Abgesehen davon trotzdem eine Schweinerei. Danke für euren Einsatz!!!

@dah

Wir fragen das grundsätzlich ab, damit wir wissen, wie wir die Menschen ansprechen dürfen. Aber ja, das sollte kein Pflichtfeld sein. Wir denken direkt Mal drüber nach, wie wir das System entsprechend anpassen können. Danke für die wichtige Anregung!

@digitalcourage @kuketzblog Danke dass ihr euch dem Giganten annehmt.

Ich muss die App leider selbst jeden Tag nutzen. Mein Job-Ticket ist zwar nicht nur darüber erhältlich gewesen (man konnte entscheiden ob man Papier oder digital wollte) aber im Sinne der Umwelt dachte ich ein digitales Ticket ist die bessere Wahl.

Interessant, dass man Klimaschutz mit Daten bezahlen muss :agummythink:

Ich wünsche euch allen Erfolg den ihr bekommen könnt und habe für die "Kriegskasse" ein wenig gespendet und das ganze wird jährlich wiederholt. Eine Unterschrift habt ihr auch schon.

Ganz abgesehen von der Sache mit der Bahn. Danke dass ihr beide euch für ein besseres Internet einsetzt. Mir hat so manche Anleitung doch geholfen meinen Blog besser zu machen, auch wenn das wohl der Reichweite schadet. :blobcatthumbsup:

@stefan

@digitalcourage @kuketzblog

Das Problem dabei ist, das zur Erzeugung, dem Transport und der Verwaltung solcher Tracking-Daten Energie aufgewendet werden muss, die in Servern weltweit dafür verbraucht wird. Tracking ist neben den Datenschutzproblemen also auch eine Art digitaler Umweltverschmutzung. Unter diesem Gesichtspunkt und der Langlebigkeit von Trackingdaten bin ich mir gerade nicht mehr so sicher, ob ein Blatt Papier nicht besser ist. Das kann man wenigstens recyceln.

@HansTenner
Das ist durchaus ein Argument. Die Frage ist dann eben wie nachhaltig ebendiese Rechenzentren selbst dann wirtschaften. Allerdings gehe ich durchaus davon aus dass die großen Rechenzentrumsbetreiber wert auf nachhaltigen Strom legen und diesen Teilweise selbst produzieren.

Netcup wirbt zumindest mit 100% Ökostrom aus Wasserkraft, ob das allerdings korrekt ist weiß ich nicht. Bei Hetzner, aws oder auch bei microsoft wird man denke ähnlich arbeiten.

Der Strom ist ja für ein Rechenzentrum ein riesen Kostenfaktor, daher macht die regenerative Energie auch Sinn. Bei den ganz großen die selbst produzieren rechnet sich das sicher auch gut. Sind allerdings mehr alles meine Vermuntungen

Es macht aber z.B. Sinn die Dächer mit Fotovoltaik vollzustopfen. Ist sonst ehh nicht genutzter Platz und die Kosten sind wohl lächerlich im Vergleich zu dem was das innere kostet. Müsste mich echt mal auf die Suche nach einer guten Quelle zu sowas machen

@stefan @HansTenner
"Allerdings gehe ich durchaus davon aus dass die großen Rechenzentrumsbetreiber wert auf nachhaltigen Strom legen und diesen Teilweise selbst produzieren."
Muhahahaa. Adobe, AWS und Google sind alle bekannt für ihre top prio "Natur- und Umweltschutz".
AWS und Google kaufen wenigstens (auch) Strom aus regenerativen Quellen. Selber großflächig Solar aufbauen tut anscheinend keiner. Adobe scheint da gar nichts zu machen.
Dann ist es ja nicht nur Energie, sondern auch ein Anteil Hardware, den man reinrechnen müsste.
Unterm Strich, glaube ich, dass der Scheckkartengroße Papierschnipsel nachhaltiger ist. Sorry, hier kannst du dir dein ausspioniert werden nicht schön reden. ;)

@bastian @HansTenner Keine Sorge ich hatte auch nicht vor das schön zu reden xD Diese Überwachung gehört abgeschafft.

Ich hatte aber zumindest die leise Hoffnung dass die großen Unternehmen da dran sind die Überwachung zumindest ökologisch sinnvoll zu machen. Aber :akko_shrug:

Wenn wir aber schon dabei sind die Hardware der Rechenzentren einzubeziehen, müsste man aber auch die Druckereien und die Herstellung des Papiers für den Umweltaspekt miteinbeziehen. ;) (Verzeih mir die kleine Stichelei xD)

@stefan
Einfach als PDF speichern und dort QR scannen lassen. Keine Bahn-App nötig.

@Paraendroid Ich habe nur dass es Problem, dass bei so Abotickets wie ich eines habe (JobTicket ftw) nicht möglich ist ne PDF zu erzeugen und die dann mitzunehmen... Oder doch? Müsste mal schauen.

@stefan @digitalcourage @kuketzblog Ich weiß, es wirkt spießig, aber es muss heißen ... des Giganten annehmen ... Genitiv, nicht Dativ. Denn wir wissen ja alle, Sprache ist wichtig, und der Dativ ist dem Genitiv sein Tod :dab:.

@stefan
meine letzten paar Bahnfahrtenvhab ich alle mit "digitalem Ticket" erledigt, aber indem ich das Ticket online gekauft und das PDF dann auf dem Handy mitgenommen habe.
Venitze dafür PassAndroid, das mit dem Ticket auch die Abfahrtszeiten verwalten kann und manchmal sogar QR-Codes automatisch erkennt.

Mein Wunsch an die Bahn: wieso keine .espass-Dateien bereitstellen? Die laufen noch reibungsloser.
@digitalcourage @kuketzblog @padeluun

@Mr_Teatime @stefan @kuketzblog @padeluun

Vielen Dank für den Tipp! Obwohl PassAndroid über FDroid erhältlich ist, war uns diese App noch nicht aufgefallen.

Sign in to participate in the conversation
digitalcourage.social

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!