Auf einen Workshop, den ich für den Herbst vorbereiten will, freue ich mich ganz besonders:

Perspektive Menschlichkeit: Welche 'Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts' sind wirklich wichtig und wie entwickeln wir sie?

Die oft zitierten Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts - Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken - sind maßgeblich aus wirtschaftlicher Perspektive geprägt: Was müssen Menschen können, um auf dem heutigen Arbeitsmarkt möglichst gut 'verwertbar' zu sein? Dieser Perspektive setzen wir die Frage entgegen, in wecher Gesellschaft wir leben wollen. Wir entwickeln gemeinsam, was es bedeutet und wie es umgesetzt werden kann, wenn das Ziel von Bildung vor allem darin besteht, allen Menschen ein möglichst gutes Leben zu ermöglichen.

Wenn ihr Gedanken und/ oder Leseempfehlunen dazu habt, dann gerne her damit 🙂

Subtile Kommunikation des 12jährigen: In der ganzen Wohnung sind QR Codes verklebt und wenn ich sie neugierig scanne, lese ich: 'Ich möchte gerne einen Gaming PC haben.'

Kann jmd bei dieser Frage weiterhelfen? 👇
"Jetzt suche ich ein Video. Es handelte sich um einen kurzen „Rauszoomen-Reinzoomen-Clip“, der startet mit einer Person im Park, dann bis ins All reist und dann geht die Reise umgekehrt zurück, nähert sich der Person und reist dann ins Innere bis in die Körperzelle / Molekülstruktur."

Siehst Du Pädagog*innen eher als Lernbegleiter*innen oder als Lerngestalter*innen? Und warum?

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die zeigen, dass das Netz trotz alledem ein schöner Ort ist:

Das auf meiner Internetquatsch-Website verlinkte Tool zum Zeichnen von Kritzel-Gifs war down, das fällt einem netten Menschen auf, der es prompt auf seine Seite stellt - und mir den Link dorthin zuschickt, damit ich es auf meiner Seite aktualisieren kann. Danke ❤️

internetquatsch.de/kreativ/kri

Meine Kinder haben heute notenfreie Zeugnisse bekommen. Es fehlt nichts, ganz im Gegenteil. Wertschätzend, aussagekräftig und motivierend geschrieben. Ganzheitliche Kompetenzen im Blick. Schön, dass so etwas möglich ist - wenn auch leider noch viel zu selten.

Vielleicht tut sich Schule mit der Digitalisierung häufig auch deshalb so schwer, weil die Grundstruktur des Internets (vernetzt, selbstgesteuert, vielfältig ...) konträr zu klassischen, schulischen Strukturen steht (Kontrolle, gleiches Lernen zur gleichen Zeit, vorgegebene Inhalte ...). Das ist sicherlich kein neuer Gedanke, aber es wurde mir heute morgen nochmals bewusst, als ich reflektierte, wie gut z.B. Schulen mit offenen Lernformen so etwas wie eine Forscher*innenzeit mit eigenständiger Internetrecherche der Kinder umsetzen können - während für klassische Schulen so etwas oft undekbar erscheint.

Bei der bin ich auf das Buch 'All you have to do is ask' von Wayne Baker aufmerksam geworden und habe es nun gelesen. Ich nehme daraus mit, dass bei einer Kultur des Teilens das 'Nehmen' vielleicht manches Mal zu wenig berücksichtigt wird und dass gutes Lernen und Arbeiten auch bedeutet, Menschen zu unterstützen, Fragen zu stellen und um Hilfe zu bitten.
Hier habe ich dazu gebloggt:
ebildungslabor.de/blog/warum-n

Seit gestern gibt es das Internetquatsch-Experiment einer reisenden Website. Sie war schon an 34 Orten z.B. auf dem Spielplatz, in Blaubeuren, in Zermützel, in Berlin, Portugal, in der Schweiz oder in einer Kaffeeküche. Wo öffnest Du sie und zeigst ihr und all ihren Besucher*innen noch mehr von der Welt?

reisende-website.de

Kleines Internetquatsch-Experiment zum Mitmachen:
Die reisende-website.de 😎 ist eine Website, die gerne auf Reisen gehen möchte. Teile, an welchem Ort Du sie öffnest und hilf mit sie zu verbreiten, damit sie noch viel mehr von der Welt sehen kann 🙃 Danke ❤️

Die ersten wunderbaren Sommer-Kritzeleien sind bei der im Juli geteilt. Offen nutzbar für alle als unter . Vielen Dank ❤️

👉 Was teilst Du?
🔗 kritzelchallenge.de

Ich habe eine neue Website veröffentlicht:
kritzelchallenge.de/

Die Idee: Jeden Monat gibt es ein neues Thema, wer mag, kritzelt etwas dazu und teilt es - und für alle entsteht so eine immer größer werdende und offen nutzbare Kritzelbilder-Datenbank.

Ich wollte das schon lange online stellen und freue mich sehr, wenn ihr mitmacht und/ oder den Link teilt.

Das Juli-Thema ist Sommer 😎 🍦 🍦

Ich habe mir gerade ein neues Wordpress installiert und musste merkwürdigerweise keine Datenbank-Angaben machen. Ich habe gelernt: Das ist ein ziemlich tricky Versuch, eine Websitre schon zu schädigen, bevor sie überhaupt richtig online ist. Das habe ich dazu gefunden:
smitka.me/2022/07/01/wordpress

Ich habe darüber gebloggt, wie Lernen ohne Noten und ein offenes Lernkonzept an der Schule den Alltag Zuhause verändern kann - und warum ich das sehr positiv finde. Ich habe es aufgeschrieben als unterstützendes Argumentationsmaterial für alle, die Schule verändern wollen:
ebildungslabor.de/blog/offene-

Die Tochter ist erkältet Zuhause, fing an Bilder zu kritzeln und fragte, ob wir sie ins Internet stellen können. Voilà: kritzelkind.de
Sie freut sich sehr, wenn ihr eine Nachricht im Gästebuch schreibt, welche Kritzelei ihr Euch noch von ihr wünscht.

Fürs oder andere, die mit Augmented Reality im Bildungskontext experimentieren wollen: OpenSource Lösung direkt im Browser ohne benötigte App.
github.com/hiukim/mind-ar-js
(Ich mag daran, dass es eine gehostete Version zum Ausprobieren ohne Registrierungsbedarf gibt - und dass es für das Selbsthosten viele Beispiele zum Remix gibt und dass spezifische Bilder genutzt werden können bzw. auch Anwendungen mit AR und Gesichtserkennung gestaltet werden können).

K1 war beim Junghacker:innen-Samstag, fängt jetzt an Python zu lernen, hat in VR gezockt und mit Scratch programmiert. So cool. Toll, dass es solche offenen Lernräume gibt.

Ein bisschen was zu meinen Aktivitäten in den letzten Wochen und Inspirationen zum Ausprobieren, gibt es in meiner eben verschickten Edumail, die man auch online lesen kann:
getrevue.co/profile/ebildungsl

Diese Grafik des Instituts für konstruktiven Journalismus gefällt mir:
constructiveinstitute.org/app/

Und zumindest mit der Orientierung auf Gestern und Morgen lässt sie sich auch auf die Bildung übertragen:

Gestalten wir Bildung für das Gestern oder für das Morgen?
Fragen wir 'was' oder 'wie'?
Sind wir gesättigt oder neugierig?
Bewerten wir oder ermöglichen wir?
Vermitteln wir Antworten oder suchen wir nach Lösungen?

Wer im Herbst Lust auf ein gutes Bildungsbarcamp hat, bei dem auch Kinder wunderbar mitmachen können, kann sich ab dem morgigen Donnerstag um 12 Uhr hier zum nächsten Educamps anmelden.
barcamps.eu/ecdus22/

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