Droht ein Tech-Handelskrieg nach Trumps EU-Zöllen?
Die EU könnte mit dem Anti-Coercion Instrument (ACI) reagieren und US-Tech-Unternehmen einschränken. Für Nutzer, die auf US-Cloud, Software oder E-Mail-Dienste setzen, könnte dies höhere Kosten und Compliance-Probleme bedeuten.
Zeit zu handeln: Dänische Unternehmen zeigen bereits, wie der Umstieg auf europäische Tech-Alternativen gelingen kann!
Mehr dazu: https://mailbox.org/de/post/eu-zoelle-und-aci-droht-ein-tech-handelskrieg
#UnplugTrump, daher Signal in der Amazon Cloud von Jeff B., einem DJT-#Broligarchen? Vom Regen in die Traufe!
Threema ist dbzgl. besser, zumal es Users nicht zwingt, ihre Telefonnummer rauszurücken.
Aber #digitaleSouveränität bietet der Silo nicht, da man sich den Server nicht aussuchen kann, z.B. in der #EU oder #selfHosting.
Zum Glück gibt es seit 1999 einen Internet-Chat-#Standard, der freie Föderation erlaubt wie Email oder das #Fediverse.
Parallel teste ich die Cloud-Anbieter infomaniak.com und filen.io. Ersterer konkurrenzlos günstig, viel Speicher, in der Schweiz, leider kein zero-knowledge. Filen.io macht sehr sicheren Eindruck, aber auch noch sehr jung und etwas umständlich im Handling.
In beide komme ich aber äußerst schnell rein.
Jedoch Selberhosten ist ein so viel besseres Gefühl. Oder wäre, wenn ich besser verstünde, was ich da zu tun versuche…
#digitalesouveranität
Digital abkoppeln – So geht’s! Teil 2
Deine Daten sind die Währung der Tech-Giganten. Zeit, ihnen den Geldhahn zuzudrehen! Mit #Unplugtrump zeigen wir dir, wie du Alternativen nutzt & digitale Unabhängigkeit gewinnst.
Welche Alternativen nutzt ihr?
Marcel Fratzscher: „Chance für Europa“ endlich geltendes Recht gegen die Digital-Konzerne (Apple, Meta, Amazon, Google) als Reaktion auf Tumps Zölle durchzusetzen. Alle Instrumente dafür seien da, es brauche nur den politischen Mut. (ab ca. 6:00 von 8:05)
Die Initiative "Deutschland zahlt digital" möchte die Verbreitung digitaler Bezahlmöglichkeiten voranbringen, vor allem bei kleinen Händlern und digitale Zahlungsmöglichkeiten in der Breite bringen. Händler sollen bei der Einführung #digitaler Zahlungsformen unterstützt werden und alles 1 Jahr kostenfrei ausprobieren können.
=> Mehr Optionen als auch "kostenfreies Schnupperangebot" finde ich gute Ideen, die konkrete Umsetzung aber Banane! Warum?
Laut Webseite gilt das Angebot der Initiative für folgende Marken
1) #Visa und Debit-Variante V PAY. Ist IMHO fein
2) #Mastercard und die Debit-Variante Maestro.
Maestro wird 2027 abgeschaltet, jetzt noch Leute da hin zu holen – naja…
3) EC.
EC wurde bereits 2007 zu Girocard umbenannt, was #Finanz - Akteure eigentlich wissen sollten
Digitaler #Handel ist damit nur sehr eingeschränkt möglich, denn Online-Zahlungen sind mit der Girocard selbst nicht möglich, sondern nur indem man die Karte in ein Wallet von Apple, Google oder Samsung einbettet, was nicht alle Banken ermöglichen, was nur auf einem Smartphone nutzbar ist aber nicht auf einem PC im Browser, und auch auf dem Smartphone nicht in Händler-Apps. An Möglichkeiten zur Online-Zahlungen wird angeblich gearbeitet.
Es ist ein rein deutsches System. Daher können bspw. Touristen damit bei den von der Initiative angesprochenen deutschen Händlern gar nicht zahlen. Man selbst kann im Ausland damit nur selten zahlen; das habe ich gerade wieder selbst in Schweden gemerkt – bei einigen Händlern funktionierte auch keines der anderen digitalen Zahlungsmittel (weil sie nationale Lösungen sind wie die Girocard), und weil in Schweden digitales Zahlen mittlerweile so üblich ist dass so einige Händler gar nicht mehr auf Bargeld eingestellt sind, kam der Kauf schlicht nicht zustande. Schade, mir hatten die Produkte gefallen.
Warum sind bei einer Initiative mit dem Namen "DEUTSCHLAND zahlt digital" 4 von 5 Zahlungssystemen von US-Konzernen? Wer mag garantieren, dass Trump da übermorgen nicht den Stecker zieht? Dann bliebe nur noch EC/Girocard, womit ich nichtmal 30km entfernt in Frankreich zahlen kann, und die Franzosen nicht bei den frisch "digitalisierten" deutschen Händlern. #DigitaleSouveränität wäre gut. Ne EU-weite Lösung an Bord zu haben fände ich optimal, aber es Backup für die US-Unternehmen könnten auch gerne ein paar der indischen Zahlungsabwickler sein, die haben ja schon hunderte Millionen Nutzern und entsprechend Routine.
https://heise.de/-10328946
Es ist naiv, ein Risiko durch zu starke Abhängigkeit von einem Oligopol nicht als solches zu erkennen.
Es ist dumm, dann auch noch auf #e2ee zu verzichten, wenn man diese Anbieter benutzt (ist es sonst natürlich auch).
Man kann seinen Aktenschrank auch gleich offen auf die Straße stellen...
[Edit: neuer Link]