Die Epigenetik des Hundes – Wie Umwelt, Training und Zuchtumfeld die Gene der Haustiere prägen
Im Jahr 2022 überraschte eine Science-Studie: Nur neun Prozent der rassetypischen Wesensmerkmale eines Hundes sind auf rassetypische Genvarianten zurückzuführen. 200 Jahre moderne Rassehundezucht scheinen kaum eine Auswirkung auf komplexe Merkmale zu haben.
Doch wie ist es dann zu erklären, dass Hunderassen sehr wohl typische Verhaltensmerkmale besitzen? Eine Antwort könnte die Epigenetik bieten. Sie beschäftigt sich mit Strukturen an und neben den Genen, die sich mitunter in Abhängigkeit von Umwelteinflüssen verändern und die Regulation der Gene einer Zelle mitbeeinflussen.
Tatsächlich messen Forschende schon bald epigenetische Veränderungen bei Hunden, die typisch für deren Persönlichkeit sind. Die Hundewelt wird umdenken müssen.
Sehen wir uns heute Abend um 18:30 h beim öffentlichen Vortrag des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg? Eintritt ist frei. Ich freue mich auf euch.